Nach der Discoaction im GPO und nachfolgendem Guitarhero spielen im Wohnzimmer der beiden ging am 3.1. ausser Planung des nächsten Tages nicht viel. Wir hatten uns fest vorgenommen, am 4. gen Limerick zu fahren um uns in der Nähe das Bunratty-Castle anzusehen. Also früh ins Bett und ebenso früh aufgestanden. Laut Murphys Law schneite es natürlich am nächsten Tag furchtbar, was in Irland recht unüblich ist, d.h. aller Verkehr kam quasi zum Erliegen und wir erhöhten die geschätzte Busfahrzeit nach Limerick in Gedanken von 2 auf 5 Stunden. Natürlich wurde rasant umgedacht und der Galwaybesuch einen Tag vorgelegt. Nach Aufkauf aller Postkarten der Stadt wurde die Gruppe in Pub- und Stadtbesucher geteilt, wobei die Pubbesucher (Exi, Mäsi, Poppi) eine Unterrichtsstunde im Tangaglotzen und irisch-englischen Beleidigungen bekamen. Danach Beschriftung aller gekauften Postverkand, anschliessender Versand und grosses Irenwecken. Neben Kochen, Biertrinken, Labern und Guitarhero (Mäsi beginnt langsam Eric zu schlagen) war wenig los und ich bin recht früh ins Bett.
Da ausser mir und Tine keiner Bock hatte, durch Connemara nach Clifden zu fahren, sind wir allein los, während der Rest sich das Galwayer Aquarium gab.
Connemara ist toll, da gibts im Gegensatz zum Rest Irlands sogar kleine Wälder, ausserdem viele Schafe, Seen, den Ozean, Wind und Landschaft. Leider spottet jede mündliche Beschreibung der visuellen, es folgen also Bilder (unten).
Da der heutige unser letzter Abend in Galway und Oranmore war, haben wir uns nochmal mit Gemma und Eric im Sally Longs verabredet. Neben einem Besuch in Phil Collins versiffter Bude, wurde uns der Abend durch längere Kloaufenthalte gewisser Personen, Bier und Cider versüsst. Rundengebend war ich gegen 23:00 Uhr endgültig blank und ziemlich "müde". Die Heimfahrt war trotzdem cool, unser Cabbiefahrer war nämlich mal Baurülps in Deutschland.
Am nächsten Morgen wurde in aller Hast gepackt und nach einem anerkennendem "How do you do this in the morning?" etwas traurig nach Dublin abgereist. Dort gab's Abschiedsbierchen beim Tschechen und eine kleine aber coole Stadtrundfahrt im Zubringerbus zum Flughafen.
Auf dem Heimflug wackelte der ganze Karren schrecklich und während der Rest in Panik lachte, hab ich mich in mein geschenktes Irlandgeschichtsbuch gekrampft und ständig gedacht "Alter, AAAAAllllteeeer!"
Leider geht so 'ne Woche im Ausland schneller vorbei als man denkt und nach der Landung in Frankfurt/Hahn gings für alle nach kurzer Trennung Richtung Heimat.
Wie daheime!
Touriäktschn featuring Kartenkauf in Galway
Fraktion "Guiness" im Front Door
Aah, Connemara, how lovely ye are!
The face of irish weather
Temple Bar District Dublin